Hunde-Gesetz: Sachkunde - was ist das?

Das neue HundeGesetz in Schleswig-Holstein von 2016 sieht eine Sachkunde für Hundhalter vor. Was verbirgt sich dahinter?

Nach dem Gesetzestext besitzt die erforderliche Sachkunde, wer aufgrund seiner Kenntnisse und Fähigkeiten den Hund so halten und führen kann, dass von diesem voraussichtlich keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht. Der Nachweis kann insbesondere über eine theoretische und praktische Sachkundeprüfung erfolgen.
Diese Prüfungsorgnung konkretisiert den Zweck der Prüfung mit dem Erlangen eines Nachweises der persönlichen Eignung, den eigenen Hund in der Öffentlichkeit verantwortungsvoll und vorausschauend zu führen. Mit erfolgreichem Abschluss der Prüfung werden sowohl das theoretische Basiswissen über Hunde, Kenntnisse ihrer Bedürfnisse und der rechtlichen Aspekte nachgewiesen, als auch gezeigt, dass der/ die HundehalterIn den Hund in der Öffentlichkeit sachkundig führen kann und Belästigungen oder Gefährdung von Dritten durch den Hund vermeiden kann.

Fazit - um was es genau geht:

Es geht zum einen um Hundeverständis und die Fähigkeit, den eigenen Hund richtig einschätzen zu können. Hierzu ist Wissen zu Hundeverhalten allgemein sowie Lern-, Spiel- und Aggressionsverhalten im Speziellen erforderlich. Es geht aber auch um vorausschauendes Handeln des Halters, um die richtige Einschätzung von Gefahren und Gefährdungen und - last but not least - um Hundehalterknigge, verantwortungsbewusstes Handeln. Denn nicht alle Menschen mögen es, wenn ihnen ein freilaufender Hund entgegenstürmt oder sie in die Hinterlassenschaften der Vierbeiner treten; um nur einige Beispiele zu nennen.

Letztendlich zeigt der sachkundige Hundeführer Respekt gegenüber seiner Umwelt und trägt zur Imageaufwertung der Hundehalter bei.

Weiterlesen: Sachkundenachweis gemäß HundeGesetz

Gegen Langeweile im Kaninchenstall: 10 Basteltipps

Osterhasen - Kuschelhasen??

Wohl kaum jemand kann sich ihrem Charme erwehren: Kaninchen sind kuschelig und putzig anzusehen und stehen bei vielen Kindern ganz oben auf der Wunschliste. Tatsächlich verschenken jedes Jahr zur Osterzeit viele Menschen die süßen Langohren an Familienmitglieder oder Freunde. Viele halten dabei die Tiere für relativ anspruchslos – mit fatalen Folgen. Denn aus der mangelnden Kenntnis über die Haltung und Fütterung von Kaninchen resultiert ein großer Teil der Krankheiten, die in jeder Tierarztpraxis zum Alltag gehören. Eine entsprechende Aufklärung könnte Kaninchen viel Leid ersparen.

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Unsere Basteltipps für die hasengerechte Ausstattung von Käfig und Gehege schaffen Beschäftigung für Zwei- und Vierbeiner und sorgen für gesunde und zufriedene Kaninchen.

Rezepte für Leckerlis - nicht nur für Vierbeiner

Vielleicht haben Sie mal Lust, Ihrem Liebling die Leckerlis selbst zu backen?! Eine schöne Idee, nicht nur zu Weihnachten, auch zu Osten, als Geschenk oder einfach zwischendurch. Probieren Sie´s doch gleich mal aus:

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weitere Rezepte hier:

Weiterlesen: Rezepte für Vierbeiner

Neues Hundegesetz Schleswig-Holstein tritt in Kraft

Ab 2016 heißt das Gesetz nicht mehr "Gesetz zur Vorbeugung und Abwehr der von Hunden ausgehenden Gefahren" (GefHG) sondern "Gesetz über das Halten von Hunden" (HundeG).

HundegesetzDie bisherige Rasseliste gefährlicher Hunde wird abgeschafft. Künftig werden Hunde als gefährlich eingestuft, wenn sie auffällig geworden sind - etwa durch Beißattacken. "Resozialisierung" möglich - Nach zwei Jahren können sie nach dem Bestehen eines Wesenstests wieder als nicht gefährlich eingestuft werden.

 

Allgemeine Pflichten

Grundsätzlich gilt, dass Hunde so zu halten sind, dass von ihnen keine Gefahren für die öffentliche Sicherheit ausgehen. Zu beachten sind u.a.:

  • Leinenpflichten in bestimmten öffentlichen Bereichen, z.B. Fußgängerzonen, Märkte, öffentliche Gebäude und Verkehrsmitteln
  • Mitnahmeverbote in bestimmten Einrichtungen, z.B. Kirchen, Theater, Badeanstalten oder auf Kinderspielplätze
  • Anhand eines Halsbandes oder ähnlicher Kennzeichnung muss der Hundehalter ermittelbar sein.
  • Verbot der Ausbildung von Hunden mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität
  • Pflicht, Verunreinigungen durch den Hund unverzüglich zu entsorgen
    (Kotbeutelrichtig benutzen: Kofhaufen einsammeln, zuknoten und in den nächsten Mülleimer legen – NICHT am Wegesrand liegen lassen oder hinter Autoreifen verstecken!)

Was ist Neu?

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